Gesellschaftlicher Dialog
"Kultur und Zivilisation sind niemals ein für allemal fester Besitz."- Roman Herzog
Die großen gesellschaftlich-politischen Herausforderungen unserer Zeit sind: Demokratie stärken, Klimaschutz und Nachhaltigkeit, Digitale Transformation - und dies angesichts politisch-wirtschaftlicher und sozialer Herausforderungen in Zeiten wachsender Instabilität.
Sie rufen nach Klarheit und Orientierung im Dschungel der Information, nach Tiefgang und nach Differenzierung.
Einige Visionäre sehen in Kryptowährungen (digitalem Geld) bereits die nächste Generation unserer heutigen Zahlungsmittel, welche unabhängig von politischen Interessen einzelner Staaten sowie von marktbeherrschenden Großbanken existieren. Für die anderen bleiben Kryptowährungen weiterhin Spielgeld von Technikfreaks oder Zahlungsmittel für verbotene Waren im Internet. Wertzuwächse von mehreren hundert Prozent in wenigen Monaten haben Bitcoins und ihre Alternativen auch einem breiteren Publikum bekannt gemacht. Wir zeigen Ihnen, wie Kryptowährungen funktionieren und an welchen Stellen sie bereits heute Einzug in unseren Alltag gefunden haben. Folgende Punkte werden im Workshop besprochen: · Einführung in Kryptowährungen · Was versteht man unter Mining? · Notwendige technische Ausrüstung · Vor- und Nachteile von Kryptowährungen gegenüber etablierten Währungen · Gefahren bei Kryptowährungen · Das Phänomen Bitcoin · Alternativen zu Bitcoins · Kryptowährungen als Zahlungsmittel im Alltag · Kryptowährungen zur Spekulation und Geldanlage Systemvoraussetzungen für die Webinar-Software Zoom: https://vhs.link/4dN9zY Auf folgender Webseite können Sie testen, ob Ihr System geeignet ist: https://zoom.us/test
Wir begeben uns auf einen Streifzug durch die Musikgeschichte und gewinnen neue Perspektiven und Höreindrücke, indem wir ausgewählte Komponisten und Werke besprechen und Auszüge aus bedeutenden Musikstücken hören. In diesem Semester beschäftigen wir uns mit Werken vom Barock bis zum 18. Jahrhundert. Leitung: Dipl.-Theol. Beate Hartley-Lutz, M. A. Termine 11. und 18. Juni, 2., 9. und 23. Juli
Im Vortrag wird die harmonische Beziehung zwischen Naturwissenschaftlern, Ingenieuren und Musikern in den letzten beiden Jahrhunderten behandelt. Beispiele sind Wilhelm E. Webers Forschungen zu adiabatischen Phänomenen und kompensierten Orgelpfeifen, sowie Friedrich Trautweins Arbeiten zur Radio-Klangtreue und seine Erfindung des Trautoniums. Myles W. Jackson ist ein US-amerikanischer Wissenschaftshistoriker und derzeit Professor am Institute for Advanced Study, Princeton.
Die Verwunderung war groß, als die Corona-Pandemie die Welt im März 2020 in den Lockdown zwang: So etwas hatte man noch nie erlebt. Für alle, die in der Landwirtschaft mit Tieren zu tun haben, ist das Leben mit potentiell katastrophalen Krankheitserregern jedoch seit Jahrzehnten betriebliche Normalität. Der Vortrag bietet anhand des Beispiels der Schweinepest einen Überblick über den Umgang mit Tierseuchen vom 19. Jahrhundert bis heute und fragt nach den Veränderungen für Menschen und Tiere. Dabei entsteht ein neues Bild von Landwirtschaft in der Moderne: Agrarproduktion als ständige Auseinandersetzung mit Krisen, die einfach nicht verschwinden wollen. Frank Uekötter lehrt Technik- und Umweltgeschichte an der Universität Bochum.
Inzwischen in (fast) aller Munde - ETFs. Aber sind diese wirklich so gut, günstig und inflationshemmend? Was muss ich über diese Anlageform wissen? Wie nutze ich sie richtig? Wir informieren Sie! ETF-Einsteigerinnen und -Einsteiger erhalten Informationen zu: Chancen und Risiken verschiedener Geldanlagemöglichkeiten; Was sind ETFs und wie funktionieren sie? Wie stellt man sich ein eigenes ETF-Portfolio zusammen und worauf ist dabei zu achten? Wie steht es um Sicherheit, Risiko, Ertrag und Kosten?
Ob Schneckenhäuser und bunte Federn, Goldringe und Diamantencolliers oder Schmucknarben und Tatauierungen: Es gibt gute Gründe, sich zu schmücken. Abgrenzung, Schutz, Ästhetik, Tanz, Gruppenzusammenhalt, Partnersuche, Religion, Wertanlage, Kriege u. v. a. m. Und diese Gründe gibt es auch schon sehr lange. Eine Expedition über alle Kontinente und durch alle Zeiten des Schmuckuniversums.
1581 schlug die Geburtsstunde der Republik der Vereinigten Niederlande, als sich die sieben nördlichen niederländischen Provinzen von der spanischen Herrschaft lossagten. Damit begann eine tiefgreifende künstlerische Neuentwicklung, die zur Ausbildung eines eigenen Malstils führte, der heute im deutschen Sprachraum als „holländisch“ bezeichnet wird. Dabei blieben die Themen der niederländischen Malerei bestehen. Landschaftsbilder, Seestücke und Genrebilder erhielten jedoch regionaltypische Züge; viele Sujets spiegelten den bürgerlich geprägten Alltag. So rückten Dünenlandschaften, holländische Küsten und häusliche Interieurs ins Zentrum und prägten damit ein Angebot zur Identifikation, in dem das Streben nach politischer Unabhängigkeit Ausdruck fand. Für die flämische Malerei blieben die traditionellen Auftraggeber – Adel und Kirche – weiterhin bestimmend. Das belegt beispielhaft das Werk von Peter Paul Rubens, der aber auch in den nördlichen Niederlanden viele Bewunderer fand – darunter Rembrandt, der in seinen Werken den künstlerischen Wettstreit suchte und in der Auseinandersetzung eigene Impulse setzte. In der Führung werden anhand von Beispielen in der Alten Pinakothek die Unterschiede, aber auch die Parallelen der künstlerischen Auffassungen vorgestellt. Mirjam Neumeister ist Sammlungsdirektorin der Alten Pinakothek und Sammlungsleiterin für Flämische Barockmalerei an den Bayerischen Staatsgemäldesammlungen München.
In Deutschland drangsaliert und verfolgt, versuchten viele Juden verzweifelt, sich ins Ausland zu retten. Doch potenzielle Zufluchtsstaaten schlossen ihre Grenzen und schotteten sich mit jeder weiteren deutschen Expansion stärker ab. Der Völkerbund und die US-Regierung bemühten sich erfolglos, die Flüchtlingspolitik zu koordinieren: Auf der Konferenz im französischen Évian berieten im Juli 1938 Staaten und Hilfsorganisationen über die Aufnahme von Flüchtlingen - ohne Ergebnis. Die Nazis höhnten, niemand wolle die Juden haben. Weil Flüchtlingen eine reguläre Einreise verwehrt blieb, bestiegen sie seeuntüchtige Boote, bezahlten Fluchthelfer und gingen illegale Wege, um sich in Sicherheit zu bringen. Susanne Heim ist Historikerin und Politikwissenschaftlerin. Sie war Projektleiterin der wissenschaftlichen Edition "Die Verfolgung und Ermordung der europäischen Juden durch das nationalsozialistische Deutschland 1933 bis 1945", Gastprofessorin in Wien und hat an einschlägigen Institutionen und Archiven in Jerusalem, Washington, Cincinnati und New York geforscht.
Der Vortrag beschäftigt sich mit der Frage, wie Menschen Veränderungen wahrnehmen und wie unterschiedliche Gruppen auf sozialen Wandel reagieren. Es soll gezeigt werden, dass ein Teil unserer gegenwärtigen Konflikte mit der starken Dynamisierung der Gesellschaft zu tun haben. Es wird auch diskutiert, wie sich Kontinuitätsbedürfnisse und Veränderungsanforderungen miteinander kombinieren lassen. Steffen Mau ist Professor für Makrosoziologie an der Humboldt-Universität zu Berlin und Direktor des Max-Planck-Instituts zur Erforschung multireligiöser und multiethnischer Gesellschaften in Göttingen. 2021 erhielt er den Leibniz-Preis der Deutschen Forschungsgemeinschaft. Seine Bücher Ungleich Vereint. Warum der Osten anders bleibt (2024) sowie die gemeinsam mit Thomas Lux und Linus Westheuser verfasste Studie Triggerpunkte. Konsens und Konflikt in der Gegenwartsgesellschaft (2023) standen monatelang auf der Sachbuch-Bestenliste und auf Platz 1 der Spiegel-Bestsellerliste. Für Ungleich Vereint erhielt er außerdem den Bayrischen Buchpreis 2024 und stand auf der Shortlist für den Sachbuchpreis des Norddeutschen Rundfunks.
Antisemitismus ist kein Problem der Vergangenheit. Judenfeindliche Denkweisen begegnen uns auch heute: online, im Alltag und in politischen Debatten. Doch was genau ist Antisemitismus? Wie entsteht er? Und wie kann ich im Alltag Haltung zeigen - in Augsburg und darüber hinaus? In einem kurzen Impulsvortrag werden verschiedene Formen von Antisemitismus vorgestellt und mit der Lebensrealität jüdischer Menschen heute in Beziehung gesetzt. Außerdem geht es um die Frage, welchen Beitrag Kultur leisten kann, um Räume für Austausch und gesellschaftlichen Zusammenhalt zu öffnen. Sie lernen die Augsburger Initiative „Artists against Antisemitism“ kennen, die sich vor Ort gegen Hass und Ausgrenzung engagiert und aus ihrer Arbeit berichtet.
Für Unentschlossene und Aufgeschlossene auf der Suche nach dem passenden Ehrenamt. Sie wollen sich engagieren, wissen aber nicht, wo und wie? Dann ist dieser Termin passend für Sie! Es wird über die Bedeutung des freiwilligen Engagements sowie die Vielfalt der Einsatzmöglichkeiten in der Region informiert und der Frage nachgegangen, welches freiwillige Engagement am besten zu Ihren Vorstellungen und Wünschen passt. Wir freuen uns auf Neugierige! Anmeldung unbedingt erforderlich!
Ein Blick hinter die Fassaden: Der Straßenfotograf Joerg Deisinger dokumentiert mit feinem Gespür für den Moment das Leben der Menschen in den Armenvierteln der thailändischen Hauptstadt Bangkok. Seine Bilder erzählen Geschichten, die kein Drehbuch schreiben könnte. Ehrlich, direkt, und voller Menschlichkeit. Im Gespräch mit Reinhard Beer gibt er Einblicke in seine Arbeit, erzählt von Begegnungen, Schicksalen und der Kunst, mitten im Trubel das Unscheinbare sichtbar zu machen. Begleitet von einer Projektion seiner Werke, von denen viele erstmals in dem 2025 erschienenen Bildband "Bangkok 24/7" veröffentlicht wurden, entsteht ein lebendiger Dialog zwischen Bild und Wort. Joerg Deisinger, geboren 1966 in Nürnberg, lebt abwechselnd in Bangkok und Nürnberg. Nach einer weltweit erfolgreichen Karriere als Musiker der Rockband Bonfire konzentriert er sich seit 2008 voller Leidenschaft auf die People- und Street-Fotografie. Wir bitten um Anmeldung, die Teilnahme ist kostenfrei. www.joergdeisinger.com
Medien begegnen uns täglich – über Nachrichten, soziale Medien, Filme oder Serien. Sie informieren über Krisen, Kriege, den Klimawandel oder gesundheitliche Risiken und können dabei Sorgen und Ängste auslösen. Doch machen Medien uns tatsächlich ängstlicher? Oder helfen sie uns auch dabei, mit Ängsten umzugehen? Der Vortrag stellt wissenschaftliche Erkenntnisse dazu vor, wie Medien die Wahrnehmung von Risiken beeinflussen. Außerdem geht er der Frage nach, wie individuelle Ängstlichkeit und Mediennutzung zusammenhängen. Im Mittelpunkt stehen dabei drei Fragen: Wann können Medien beunruhigen? Wie können sie bei der Bewältigung von Ängsten helfen? Und unter welchen Bedingungen motivieren sie Menschen dazu, selbst aktiv zu werden – etwa beim Klima- oder Gesundheitsschutz? Auf Grundlage aktueller Erkenntnisse der Kommunikationswissenschaft erfahren Sie, welche Menschen besonders empfindlich auf belastende Medieninhalte reagieren und wie ein bewusster Umgang mit Medien gelingen kann. Der Vortrag richtet sich an alle, die besser verstehen möchten, welche Rolle Medien für unsere Ängste – und für unseren Umgang mit ihnen – spielen. Prof. Dr. Helena Bilandzic. Promotion in Kommunikationswissenschaft (2003, LMU München), Habilitation in Kommunikationswissenschaft (2009, Universität Erfurt). Seit 2010 Professorin für Kommunikationswissenschaft mit Schwerpunkt Rezeption und Wirkung an der Universität Augsburg. Stationen in München, Erfurt, Berlin, Ilmenau, Friedrichshafen und Auslandsaufenthalte in den USA. Direktorin des Instituts für Medien, Wissen und Kommunikation an der Universität Augsburg. Mitglied der Academia Europaea. Ihre Forschung befasst sich mit Medienwirkungen im Bezug auf Umwelt, Gesundheit, Wissenschaft und Künstliche Intelligenz. Weitere Schwerpunkte sind das Erleben und die Wirkung narrativer Medieninhalte.
Die Frage nach der Zeit stellt sich im Laufe der Philosophiegeschichte immer wieder als zentrales Problem heraus. Doch wie antworten die großen Philosophen darauf? Ein Streifzug durch die objektive und subjektive, endliche und unendliche, veränderbare und unveränderliche Zeit von der Stoa über Augustinus und Thomas von Aquin zu Kant und Hegel sowie Nietzsche, Heidegger und heutigen Philosophen.
Der Vortrag informiert Sie über die Grundzüge des gesetzlichen Erbrechts (Verwandten- und Ehegattenerbrecht, Pflichtteilsrecht, Erbengemeinschaft etc.) und die Möglichkeiten, durch ein kluges Testament Ihren Willen zu bewahren, Streitigkeiten zu vermeiden und Steuern zu sparen.
Andreas Kreutz kehrt nach über 20 Jahren wieder nach Grönland zurück. Im Alter von 60 Jahren möchte er in dieser unberührten und großartigen Landschaft noch einmal zu Fuß unterwegs sein. Dabei legt er nicht nur die 175 km des Arctic Circle Trails zu Fuß zurück, sondern trekkt auch in mehrtägigen Touren am Eisfjord in Ilulissat, auf der Disko-Insel und im Süden bei Narsarsuaq. Erleben Sie in diesem spannenden Lichtbildervortrag eindrucksvolle Bilder und Geschichten aus der Natur Grönlands.
Wie wird sich die MAGA-Bewegung angesichts der immer eklatanter werdenden Führungsschwäche des alternden Präsidenten weiterentwickeln? Wie sieht es in der MAGA-Bewegung intern aus? Der Vortrag zeichnet ein Innenbild der rivalisierenden Strömungen der trumpistischen Szene in den USA im Umfeld der anstehenden Zwischenwahlen und analysiert die Stärkeverhältnisse innerhalb der rechten Szene in den USA." Michael Hochgeschwender lehrt Nordamerikanische Kulturgeschichte, Empirische Kulturforschung und Kulturanthropologie an der Ludwig-Maximilians-Universität München.
Dror Mishani verbindet das klassische Krimi-Genre mit psychologischer Tiefe: Schuld, Angst und moralische Grauzonen werden ausgelotet. Seine ruhige, präzise Sprache macht das Alltägliche ebenso spannend wie das Verbrechen selbst. So gewährt er neben dem Lesegenuss einen differenzierten Einblick in die israelische Gesellschaft. Der israelische Schriftsteller, Literaturwissenschaftler und Übersetzer ist vor allem für seine vielfach ausgezeichneten Kriminalromane bekannt. In seinen Werken verbindet er spannende Ermittlungen mit einfühlsamen Beobachtungen der israelischen Gesellschaft und ihrer Menschen. In Kooperation mit der DIG Augsburg-Schwaben.
1581 schlug die Geburtsstunde der Republik der Vereinigten Niederlande, als sich die sieben nördlichen niederländischen Provinzen von der spanischen Herrschaft lossagten. Damit begann eine tiefgreifende künstlerische Neuentwicklung, die zur Ausbildung eines eigenen Malstils führte, der heute im deutschen Sprachraum als „holländisch“ bezeichnet wird. Dabei blieben die Themen der niederländischen Malerei bestehen. Landschaftsbilder, Seestücke und Genrebilder erhielten jedoch regionaltypische Züge; viele Sujets spiegelten den bürgerlich geprägten Alltag. So rückten Dünenlandschaften, holländische Küsten und häusliche Interieurs ins Zentrum und prägten damit ein Angebot zur Identifikation, in dem das Streben nach politischer Unabhängigkeit Ausdruck fand. Für die flämische Malerei blieben die traditionellen Auftraggeber – Adel und Kirche – weiterhin bestimmend. Das belegt beispielhaft das Werk von Peter Paul Rubens, der aber auch in den nördlichen Niederlanden viele Bewunderer fand – darunter Rembrandt, der in seinen Werken den künstlerischen Wettstreit suchte und in der Auseinandersetzung eigene Impulse setzte. In der Führung werden anhand von Beispielen in der Alten Pinakothek die Unterschiede, aber auch die Parallelen der künstlerischen Auffassungen vorgestellt. Mirjam Neumeister ist Sammlungsdirektorin der Alten Pinakothek und Sammlungsleiterin für Flämische Barockmalerei an den Bayerischen Staatsgemäldesammlungen München.
Wir begeben uns auf einen Streifzug durch die Musikgeschichte und gewinnen neue Perspektiven und Höreindrücke, indem wir ausgewählte Komponisten und Werke besprechen und Auszüge aus bedeutenden Musikstücken hören. In diesem Semester beschäftigen wir uns mit Werken der Klassik (Haydn, Mozart, Beethoven u.a.) Leitung: Dipl.-Theol. Beate Hartley-Lutz, M. A.
Viele Menschen vertrauen bei ihrer finanziellen Absicherung und dem Vermögensaufbau noch auf klassische Bankprodukte und beschränken sich auf Lebens- und Rentenversicherungen sowie Tages- und Festgeld. Durch neue Finanzdienstleister ist das Angebot an Anlage- und Investitionsmöglichkeiten stark gestiegen. Die Nutzung dieser Angebote ist einfach und ohne viel Aufwand möglich. In diesem Kurs erfahren Sie, welche Optionen Ihnen neue Technologien, Dienste sowie neue Anlageformen bieten, um die Erträge Ihrer Geldanlage zu optimieren. Folgende Punkte werden im Kurs besprochen: Allgemeiner Überblick der Anlageklassen Passiv investieren mit ETFs Anleihen als Alternative zum Festgeld Investitionen in Edelmetalle und Rohstoffe FinTec Unternehmen und deren Angebote Möglichkeiten der neuen Robo Advisor Optimierte Anlage mit Hilfe von Zinsportalen Vor- und Nachteile von Crowdinvesting Aktive Investments über Social-Trading Plattformen Kryptowährungen als zusätzliche Anlageform Möglichkeit der ökologisch nachhaltigen Geldanlage Systemvoraussetzungen für die Webinar-Software Zoom: https://vhs.link/4dN9zY Auf folgender Webseite können Sie testen, ob Ihr System geeignet ist: https://zoom.us/test
Im ersten Teil wird die Grundnorm der seit 1945 geltenden Völkerrechtsordnung, das Verbot der Anwendung militärischer Gewalt in den internationalen Beziehungen, vor ihrem historischen Hintergrund und in ihrem heute maßgeblichen systematischen Zusammenhang entfaltet. Im zweiten Teil werden die aktuellen politischen Herausforderungen des Völkerrechts der Friedenssicherung und dessen denkbare Zukunftsperspektiven in den Blick genommen. Im Anschluss besteht die Gelegenheit zur Diskussion. Claus Kreß ist Professor für Strafrecht und Völkerrecht an der Universität zu Köln. 2019 wurde er zum Richter ad hoc am Internationalen Gerichtshof in Den Haag ernannt. Seit 2021 ist er Sonderberater des Anklägers des Internationalen Strafgerichtshofs zum Verbrechen der Aggression. Er ist Mitglied der Leopoldina und Life Member des Clare Hall College der Universität Cambridge.
Was passiert, wenn eine Gesellschaft aufhört, Männern Geschichten zu erzählen, in denen sie sich wiederfinden können? In diesem Vortrag analysiert Eva Ladipo, wie Popkultur, Politik und Medien ein Vakuum hinterlassen haben, das rechte Influencer, toxische Männerforen und autoritäre Rollenvorbilder wie Trump oder Musk füllen. Zwischen Kinoleinwand und Kommentarspalten, zwischen #MeToo und der AfD wird deutlich: Wer nicht über Männlichkeit spricht, überlässt das Feld denen, die sie am liebsten in Machtfantasien und Frauenhass konservieren möchten. Eva Ladipo studierte Politische Wissenschaften in Cambridge und arbeitete als Redakteurin, Ressortleiterin und Korrespondentin bei der FAZ, der Financial Times Deutschland, Vanity Fair, der Financial Times und der Welt.
Freundschaft - Dichter und Denker haben sie durch die Zeiten gepriesen. Wir folgen den Gedanken von Aristoteles, Seneca, Cicero, Ignatius von Loyola, Montaigne, Kant, Hegel, Nietzsche, Derrida und Hannah Arendt zu diesem einzigartigen Band zwischen Menschen. Dies wird anregen, noch wertschätzender auf unsere Freundschaften zu blicken.
Was macht KI mit unserem Denken? Wie verändern ChatGPT und seinesgleichen, Fake News, Deepfakes etc. unser Denken und unser moralisch-ethisches Handeln? Anhand von Prompts, Bildern und Texten betrachten wir, wie sich die Grenzen von Wahr und Falsch verschieben können, aber auch, wo die Grenzen der KI sind und wo wir sie selbst setzen müssen. Begleiten Sie mich auf eine Reise durch die Manipulierbarkeit eines Systems, das versucht, uns zu manipulieren, und sehen Sie, warum die Philosophie die KI noch immer schlägt. Kleine Gruppe - max. 15 Personen.
Voraussetzung: "Geld verdienen an der Börse - Grundlagen" oder entsprechende Grundkenntnisse in der Aktienanlage Viele Anlegerinnen und Anleger kaufen Aktien und Fonds, weil sie irgendwelchen Empfehlungen folgen. Ohne ein solides Grundwissen über Börsengeschäfte ist das aber nicht zu empfehlen. Es ist vorteilhaft, sich mit dem Einmaleins der Aktienanlage gründlich vertraut zu machen. So kann eigenverantwortlich geplant und gehandelt werden. Der Spezialkurs behandelt die Themen: Besonderheiten beim Investieren in Spezialaktien Sinnvolle Depotaufteilung durch Chance-Risiko-Abwägung Gold-Investments: Fonds, ETF, einzelne Minenaktien, Hebelprodukte Silber-Investments: ETF, einzelne Minenaktien, Hebelprodukte Edelmetalle wie Platin und Palladium Investieren in Industriemetalle Investieren in moderne Branchen wie E-Mobility, Wasserstoff, u. a. Der Dozent ist seit 20 Jahren Vorstand des Aktienvereins CRESCENDO und gibt sein Wissen im Rahmen zahlreicher Kurse und Seminare weiter. Systemvoraussetzungen für die Webinar-Software MS Teams: https://vhs.link/7qjCMx Zur erfolgreichen Teilnahme benötigen Sie: - eine stabile Internetverbindung - Lautsprecherausgabe (Mikrofon und Webcam sind nicht zwingend erforderlich) - Für Windows, macOS, Linux und mobile Geräte (Tablet oder Smartphone) gibt es die MS Teams-App. Link zum Download: https://www.microsoft.com/de-de/microsoft-teams/download-app - in MS Teams gibt es die Möglichkeit, einen "Test-Anruf" durchzuführen, um Audio und Video zu testen: https://www.ms-teams.at/ms-teams-testanruf - alternativ können Sie auch über die Browser Microsoft Edge und Google Chrome teilnehmen
Im April 2027 finden in Frankreich die Präsidentschaftswahlen statt. Emmanuel Macron darf laut Verfassung nicht mehr als Kandidat antreten. Was hat er in seiner Amtszeit erreicht? An welchen Vorhaben ist er gescheitert? Wie blicken die Franzosen auf seine Amtszeit? Wie hat sich in seiner Präsidentschaft das deutsch-französische Verhältnis entwickelt? Und was und wer wird nach ihm kommen? Diese Fragen diskutieren Helene Bubrowski (Chefredakteurin bei Table Media und ab 2027 Herausgeberin der FAZ) und Michaele Wiegel (Auslandskorrespondentin der FAZ für Frankreich)
Wir schauen auf das vergangene Jahr: Was ist an Fakten, Schicksalhaftem, nicht Änderbarem gewesen? Was ist gelungen, misslungen, versäumt worden? Wo sind Ressourcen und intakte Bereiche? Die Durchführung der Bilanz verhilft zum guten Abschluss des Vergangenen und Dankbarkeit gegenüber dem Gewesenen. Sie öffnet gleichzeitig Freiräume, ermöglicht Neubewertung und bestimmt dadurch künftiges Leben mit.
Wir begeben uns auf einen Streifzug durch die Musikgeschichte und gewinnen neue Perspektiven und Höreindrücke, indem wir ausgewählte Komponisten und Werke besprechen und Auszüge aus bedeutenden Musikstücken hören. In diesem Semester beschäftigen wir uns mit Werken vom Barock bis zum 18. Jahrhundert. Leitung: Dipl.-Theol. Beate Hartley-Lutz, M. A. Termine 11. und 18. Juni, 2., 9. und 23. Juli
Ab 30 v. Chr. begann in Ägypten ein neues Kapitel der Geschichte: die römische Epoche. Mehrere Jahrhunderte lang stand das Land am Nil unter römischer Herrschaft – eine Zeit, in der sich römische Verwaltung und ägyptische Traditionen auf besondere Weise begegneten. Sie erhalten einen Überblick über das römische Ägypten, seine politischen Strukturen, kulturellen Entwicklungen und die fortdauernde Faszination, die diese Epoche bis heute ausübt.
Im Lern- und Lebensort Schule gehören Konflikte zum Alltag. Dabei benötigen Kinder Unterstützung. SiS setzt hier an und baut eine Brücke zwischen Jung und Alt durch Mediation und persönliche Gespräche. SiS bildet Menschen in ihrer 3. Lebensphase zu Mediatoren aus und vermittelt sie an Partner-Schulen. Dort unterstützen sie, wöchentlich und im Team, Schüler ehrenamtlich bei der gewaltfreien Konfliktlösung. Wir zeigen Ihnen, wie Sie zu einer Verbesserung des Schulklimas, zur Gewaltprävention und zur Entlastung der Lehrkräfte ehrenamtlich beitragen können. Kinder lernen, Konflikte gewaltfrei zu lösen Leitung: Michael Schaeffer, Seniorpartner in School – (SiS)
Angst vor Hölle, Hexerei und dämonischen Mächten prägte die Vorstellungswelt vieler Menschen der frühen Neuzeit. Lange galt die Vorstellung, die Kirche habe diese Ängste vor allem zur Kontrolle der Gläubigen genutzt, während Aufklärung und moderne Wissenschaft sie als Aberglauben zurückdrängten. Die neuere Kulturgeschichte zeigt jedoch ein differenzierteres Bild: Religiöse Ängste dienten nicht nur der Einschüchterung, sondern boten auch Erklärungen und Bewältigungsmöglichkeiten für existenzielle Bedrohungen. Mit dem Wandel zur Aufklärung verschwanden Ängste nicht, sondern veränderten ihre Gestalt. An die Stelle von Hölle und Hexerei traten neue Unsicherheiten – etwa die Angst vor den Folgen menschlichen Handelns, vor Krieg, gesellschaftlichen Krisen und ökologischen Gefahren. Prof. Dr. Wolfgang E. J. Weber ist Historiker an der Universität Augsburg, zuletzt wiss. Sekretär des Instituts für Europäische Kulturgeschichte der Universität Augsburg. Zahlreiche Publikationen u. a. zur politischen Ideengeschichte
Wie wollen Sie in Erinnerung bleiben? Was war wesentlich und wertvoll in Ihrem Leben? Was würden Sie nach Ihrem Tod über sich erzählt wissen wollen? Diese Fragen und die entsprechenden Antworten sollten im Fokus einer authentischen Trauerrede stehen. Viele Menschen regeln mit Sorgfalt die sogenannten „letzten Dinge“ – doch die Trauer-Rede kommt hier oft zu kurz. Wie können Angehörige im Vorfeld entlastet werden, wenn man sich zu Lebzeiten schon Gedanken und Notizen zu seinem eigenen Abschied macht? Als Trauer-Rednerin und Hospizhelferin spricht Renate Baumiller-Guggenberger in ihrem Vortrag über ihre Erfahrungen und gibt den Teilnehmer*innen eine Art „Leitfaden“ dafür, wie man bereits zu Lebzeiten diesem Thema würdevoll und individuell begegnet.
"Was ist Kritik?" ist ein 19-Seitiger Vortrag von Foucault. Er versucht darin, nicht nur Kritik zu verstehen, sondern auch die Frageformen zu ergründen, die die Kritik selbst einführt. Wir erfahren seine Kritikdefinition und können dabei das Wesen der Kritik kritisch für uns selbst beleuchten.
Vorsorgevollmacht, Betreuungs- und Patientenverfügung sind Erklärungsformen, die im Vorfeld für den Fall der Einschränkung der eigenen Willensbekundung von allen errichtet werden können. Gegenstand ist die vorsorgliche Regelung vermögensrechtlicher und persönlicher Belange, wie z. B. die Vermögensverwaltung, Unterbringungsfragen oder die Vertretung bei Fragen der medizinischen Behandlung. Wir informieren Sie im Vortrag ausführlich über die Vorgehensweise und beantworten Ihre Fragen.
Platons "Symposion" ist einer seiner herausragenden Dialoge. Es geht um "Eros". Dieser ist für Platon die Liebe zu allem Schönen, Wahren und Guten. Was wir heute unter "Erotik" verstehen, ist für Platon nur der erste Anfang eines Weges, der vom Physischen zum Geistigen hinführt und letztlich auch noch den Geist übersteigt. Platon nimmt uns mit auf eine Reise, die er äußerst kunstvoll gestaltet. (Textgrundlage: Platon: Das Gastmahl, übers. und hg. von Thomas Paulsen, Ditzingen 2008, Reclams Universal-Bibliothek Nr. 18527)
Wie sicher ist Augsburg und für wen gilt das eigentlich? Warum wird Sicherheit so unterschiedlich wahrgenommen? Welche Rolle spielen persönliche Erfahrungen und gesellschaftliche Strukturen? Sicherheit ist nicht für alle gleich: Während sich manche geschützt fühlen, erleben andere im Alltag Unsicherheit oder Angst. Das Podiumsgespräch beleuchtet Sicherheit als vielschichtiges Thema im Spannungsfeld von subjektiver Wahrnehmung, gesellschaftlichen Rahmenbedingungen und staatlichem Handeln. Es nehmen teil: Barbara Habermann (Caritasverband, Bereichsleitung Soziales sowie Referatsleitung für Sucht und Psychiatrie) Frank Pintsch (Ordnungsreferent) Michael Riederer (Polizeivizepräsident) Dr. Isabella Wlossek, (Caritasverband Referatsleitung Migration) Gemeinsam diskutieren die Teilnehmenden unterschiedliche Blickwinkel, Konfliktlinien und Ansätze für eine inklusive Sicherheitskultur in Augsburg. Moderation: Andrea Wenzel (Augsburger Allgemeine) Eine Veranstaltung im Rahmen des Kulturprogramms zum Augsburger Friedensfest 2026 Zeughaus, Filmsaal (Raum 300)
Verehrt und bewundert, verachtet und gefürchtet: Den Orden der Jesuiten umgibt seit jeher eine ganz besondere Faszination. Der spanische Adlige Íñigo López de Loyola gründet 1540 den mächtigen Männerbund Societas Jesu – die Gesellschaft Jesu – und schon früh erfährt der Orden einen rasanten Aufstieg und wird vom Vatikan als Antwort auf die Reformation gesehen und mit der Gegenreformation beauftragt.
Auf einem Streifzug durch die abendländische Philosophie - von den Vorsokratikern über Kant bis hin zu modernen Philosophen wie Sloterdijk - vertiefen wir unser Welt- und Selbstverständnis. Wir folgen - auch anhand kurzer Texte - großen philosophischen Strömungen des 20. Jahrhunderts: Politische Philosophie (Hannah Arendt, John Rawls), Neomarxismus und Kritische Theorie (Gramsci, Lukacs, Benjamin, Bloch, Horkheimer, Marcuse, Adorno, Habermas). Leitung: Dipl.-Theol. Beate Hartley-Lutz, M. A.
Voraussetzung: Teilnahme am Kurs "Einführung in ETFs" oder gute Kenntnisse über ETFs. Im Kurs stehen praxisnahe Übungen im Mittelpunkt. ETFs werden nach bewährten Kriterien ausgewählt und analysiert, wobei die Teilnehmenden aktiv eigene ETFs bestimmen. Zusätzlich betrachten wir Themen-, Branchen- und Dividenden-ETFs sowie Länderindizes, Small Caps, Gold und weitere ETCs. Beliebte ETF-Tools und Filterfunktionen werden vorgestellt. Eigene Fragen zu ausgewählten ETFs sind willkommen. Frau Lolov ist zertifizierte ETF-Spezialistin (Deutsche Börse Group) sowie Trainerin für Verbraucherbildung. Inhalte: - Auswahlkriterien – kurze Wiederholung - Praktische Übungen - Fragerunde - Themen-, Branchen- und Dividenden-ETFs - Länder-ETFs, Small Caps und ETCs - Sparpläne in einem Wertpapierdepot anlegen - Backtester für UCITS – ETFs - Nachhaltige ETFs, Anleihen-ETFs mit einer Laufzeit und ETCs Systemvoraussetzungen für die Webinar-Software Zoom: https://vhs.link/4dN9zY Auf folgender Webseite können Sie testen, ob Ihr System geeignet ist: https://zoom.us/test